Photo: Abschied © Sebastian Bolesch

Abschied

Das Musiktheater "Abschied" widmet sich dem ungewissen Moment nach einem Ende. Gemeinsam mit Musiker*innen des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover erkundet das Solistenensemble Kaleidoskop die unbestimmte Zeitlichkeit danach; eine Phase des Übergangs, in welcher Stagnation und Transformationsprozess gleichzeitig wirken. Ausgangspunkt ist der letzte Satz "Adagio. Sehr langsam und noch zurückhaltend" aus Gustav Mahlers "9. Sinfonie". Durch eine Neukomposition erweitert und in kleiner Besetzung gespielt wird das Orchesterwerk performativ, klanglich und räumlich adaptiert. Durch diese Aneignung wird das vielschichtige Potential hinter dem romantischen Pathos der Sinfonie spürbar. Das Solistenensemble Kaleidoskop schafft damit erneut Musiktheater, das Hörgewohnheiten verschiebt und die Körperlichkeit der Musik sowie der Musikmachenden selbst in den Mittelpunkt stellt. mehr 

Photo: Abschied © Christina Voigt

Premiere: Abschied

Wie lässt sich nach einem möglichen Ende ein neuer Anfang finden? Dieser Frage wollen wir in unserem neuen Musiktheater "Abschied" nachgehen, dem ersten Teil unserer zweijährigen Kooperation mit der Staatsoper Hannover und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Ausgehend von Gustav Mahlers wehmütigem "Adagio" seiner "9. Sinfonie" untersuchen wir die Leere nach dem Abschied, eine Endzeit, das Warten auf den Neubeginn als Zeitraum des Übergangs, in welchem Stagnation und Verwandlung gleichzeitig spürbar sind. Doch plötzlich hat die Realität uns eingeholt. Die künstlerische Beschreibung eines Zustandes auf der Bühne entspricht mit einem Mal der Welt um uns herum. Die Gegenwart wirft ein anderes Licht auf Dinge und Themen rund um den Abschied. Aber seht und hört selbst: am 02. und 03. Oktober in HELLERAU in Dresden und im Dezember im Radialsystem in Berlin! mehr 

Photo: Highlights 20/21

Highlights 20/21

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Aktuelle Meldungen

Photo: Witold/Nico/Jaws

Tickets für Witold/Nico/Jaws

Zurück auf die Bühne! Unsere ersten Live-Konzerte seit fast einem halben Jahr finden im Rahmen der Wiedereröffnung des Radialsystem am 8. und 9. August statt. Karten für "Witold/Nico/Jaws" sind ab sofort erhältlich! Im Rahmen des Hygienekonzepts musste die Anzahl der verfügbaren Plätze leider deutlich reduziert werden. Daher wird der Live-Sound des Konzerts auf das Deck des Radialsystem übertragen. Wer keine Karten bekommen kann oder nur zuhören möchte, kann sich kostenlos für einen Platz anmelden! mehr 

Photo: Pixelsinfonie

Die Pixelsinfonie im Stream – verlängert bis zum 15. Juli!

Die "Pixelsinfonie", basierend auf Beethovens "6. Sinfonie" ("Pastorale"), erlebt am Donnerstag, 18. Juni 2020 um 19:30 Uhr als musikalische Online-Installation ihre digitale Premiere auf www.schlossfestspiele.de und wird dort bis Mittwoch, 15. Juli verfügbar sein. mehr 

Wir brauchen Eure Unterstützung

Die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie treffen die Künstler*innen und Ensembles im freien Kulturbereich besonders hart. Auch für die freien Künstler*innen von Kaleidoskop ist die Situation sehr bedrohlich. Ihr könnt uns helfen! Hier könnt Ihr uns und unsere Künstler*innen auf direktem Weg finanziell mit einer Spende unterstützen. mehr 

Photo: Pas de deux #1 - Constructing Love © Ladislav Zajac

Kaleidoskop bei New Empathies

Kaleidoskop ist am 24. und 26. Januar mit dem Auftakt der neuen Reihe "Pas de deux" zu Gast bei "New Empathies" im Radialsystem. In "Constructing Love", dem ersten Duett der Reihe laden die finnische Choreografin Milla Koistinen und Paul Valikoski, Musiker und Performer vom Solistenensemble Kaleidoskop zusammen mit dem Lichtkünstler Ladislav Zajac das Publikum ein, einen Raum von Objekten und Klängen zu betreten, in dem Begegnung, Trennung, Vereinigung und Ende gleichermaßen erlebbar werden. mehr 

Photo: Nobodaddy is perfect

Video-Teaser: Nobodaddy is perfect

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Photo: Nobodaddy is perfect © Markus Zucker

Premiere am 9. Juli: Nobodaddy is perfect

Nächste Woche ist es soweit! „Nobodaddy is perfect“ feiert am 9. Juli Premiere im Radialsystem. Karten für die Premiere und die weiteren Vorstellungen am 10. Juli sind im Ticketshop des Radialsystem erhältlich! mehr 

Photo: Kaleidoskop vs D'Est

Howling Wolf: Kaleidoskop vs D’Est

Im Rahmen von „Howling Wolf: Festival für Film-Musik-Performance“ lädt das Wolf Kino über 8 Wochen im Zeitraum Juni und Juli 2019 Musiker*innen ein, sich mit unterschiedlichsten Formen filmischer Erzählung, vom Stummfilm bis hin zum zeitgenössischen Experimentalfilm, auseinanderzusetzen. Je eine Woche lang werden die Musiker*innen ihren spezifischen Zugang zur Thematik und Emotionalität der Filme erkunden und an einem eigenen musikalisch-performativen Konzept arbeiten. Dabei geht es nicht um die Komposition bzw. Produktion von Musik für Film, sondern darum, zu untersuchen, was mit Musik und Klang in Bezug zu Film möglich ist. Den Prozess, die Auseinandersetzung und Annäherung von Film und Musik, kann das Publikum in öffentlichen Proben ebenso verfolgen, wie sich den abschließenden performativen Aufführungen hingeben. Ausgehend von Chantal Akermans „D'Est“ (Von Osten, B 1993, 107 Min.), einem Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht, wird das Solistenensemble Kaleidoskop seine musikalische Inszenierung entwickeln. mehr 

Photo: „Über den Fetischcharakter...“ © Christina Voigt

Doppelpack im April

Mit „Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“ und „Untitled“ präsentiert Kaleidoskop am 27. und 28. April ein Doppelprogramm im Radialsystem: Ein Musiktheater, das Verdi-Arien, italienische Schlager aus den 1960er-Jahren und eine Lesung vereint: Adornos kritischer Text ist Ausgangspunkt für einen diskursiven Abend, der Echos und Bedeutungen des Textes nachspürt und ihn gleichzeitig mit vielseitig-mehrspurige Ebenen übertönt – ein Melodram, in dem der berühmte Aufsatz über „E- und U-Musik“ selbst Musik zu werden scheint. In „Untitled“ widmen sich Yodfat Miron von Kaleidoskop und die Tänzerin und Choreographin Alix Eynaudi einer neuen Betrachtung des Verhältnisses von Körper und Musik und loten in einem Duett die Spannung von Harmonie und Abgrenzung aus – ein Experiment ins Offene. mehr 

Photo: Kolik © Ute Schendel

Deutschlandpremiere von Kolik

In Rainald Goetz' „Kolik“ als Musiktheaterprojekt von Jannik Giger, Leo Hofmann und Benjamin van Bebber spielt Kaleidoskop nach den gemeinsamen Auftritten bei „Der Opernwürfel“ erneut an der Seite von Sarah Maria Sun – Karten für die ersten Shows in Deutschland nach der Premiere in Basel sind über den Ticketshop des Radialsystem erhältlich. mehr 

Photo: Ernstalbrecht Stiebler © Barbara Fahle

Ernstalbrecht Stiebler – Zwischen den Tönen

Diese Woche erscheint bei der Edition Telemark die Doppel-LP „Zwischen den Tönen“ von Ernstalbrecht Stiebler. Kaleidoskop ist dort mit einer Aufnahme des Stücks „ortung“ vertreten, das Anfang 2018 in der Akadmie der Künste uraufgeführt wurde. Eine Präsentation der LP findet am Dienstag, den 26. März im KM28 in Berlin-Neukölln statt – unter anderem spielt dort Tilman Kanitz von Kaleidoskop ein neues Werk von Stiebler. mehr 

Photo: Thomas Meadowcroft © Nicolas Masson

Misstöne im Netz

Kaleidoskop ist am 09. März 2019 zu Gast im BASF-Feierabendhaus in Ludwigshafen und präsentiert dort gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendchor Juventis Vocalis ein inszeniertes Konzert mit einer Uraufführung von Thomas Meadowcroft und Werken von Albinoni, Tenney Vivier und Volans. mehr 

Photo: RETURNING HOME

Boram Lie und Ludger Engels im Interview

Für die Radar-Reihe hat das Radialsystem Boram Lie, Cellistin und eine unserer künstlerischen Leiter*innen und den Regisseur Ludger Engels getroffen, um mit ihnen über die Verbindung von Monteverdi und koreanischen „Gagok“-Gesängen, starke Frauen und darüber, welche Rolle der Heimat in dem Stück „RETURNING HOME“ zukommt, zu sprechen. mehr 

Photo: RETURNING HOME

Tickets für RETURNING HOME jetzt erhältlich!

Ab sofort sind Tickets für die Vorstellungen von RETURNING HOME von Ludger Engels & Solistenensemble Kaleidoskop am 25., 26. und 27. Januar 2019 im Radialsystem erhältlich! mehr 

Photo: © Katya Abramkina

Wechsel in der künstlerischen Leitung

Wir haben uns gemeinsam entschieden, ab 2019 die Arbeit der künstlerischen Leitung in einem größeren Team fortzusetzen. Zukünftig werden Boram Lie, Clara Gervais und Volker Hormann als neues Leitungsteam die programmatische Linie von Kaleidoskop gestalten. Michael Rauter wird in künstlerisch beratender Funktion aktiv sein. mehr