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ЗМЕЯ – The Riot of Seduction

Leben und Arbeit des visionären russischen Kunstimpressario Sergei Diaghilev sind Inspiration für die Musiktheaterproduktion ЗМЕЯ – The Riot Of Seduction. Mit der Kreativität, List und Mehrdeutigkeit einer Schlange (Russisch: ЗМЕЯ [zme:ja]) wand er sich mit seinem Ensemble Ballets Russes ins öffentliche Bewusstsein des frühen 20. Jahrhunderts und prägte die Welt des Tanzes, der Musik und der Performance nachhaltig.

Seine Fähigkeit zu verführen ermöglichte den großen Einfluss, den seine Arbeit auf die europäische Kunstszene hatte und eröffnete dem Publikum eine neue hedonistische und ästhetische Sensibilität. Wie ein Zyklon sammelte er Energie über seine Verbindungen zur Kunstwelt, und schärfte seine Vision, dass verschiedene Künste zusammen auf die Bühne gehören. Zahlreiche berühmte Maler und Komponisten wurden so Teil seiner Produktionen.

In ЗМЕЯ – The Riot Of Seduction schöpfen das Solistenensemble Kaleidoskop, Luigi De Angelis und der Schauspieler Marco Cavalcoli von der italienischen Compagnie Fanny & Alexander aus einer „Choreografie der Verführung“, einem thematischen Katalog von Gesten basierend auf berühmten Choreografien des Ballets Russes. Cavalcoli verkörpert die Figur des Diaghilev, der wie ein Rattenfänger manipuliert und verführt. Die Musik basiert auf ikonischen Werken, die im Auftrag des Ballets Russes entstanden sind. Zentrales Stück ist dabei eine 70-minütige Version von Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune, das als Kontinuum fungiert, aus dem sich weitere Musik herausschält.

Konzept: Luigi De Angelis, Michael Rauter
Regie, Licht, Bühne: Luigi De Angelis
Musikalische Leitung: Michael Rauter
Musik & Performance: Solistenensemble Kaleidoskop
Performance: Marco Cavalcoli
Sounddesign: Hubert Westkemper
Kostüme: Chiara Lagani
Skin painting: Nicola Fagnani
Assistenz Licht, Bühne: Nicola Fagnani
Dramaturgische Mitarbeit: Boram Lie

Musik: Michael Rauter, inspiriert von und basierend auf Auszügen aus
Claude Debussy – Prélude de l’après-midi d’une faune
Maurice Ravel – Daphnis & Chloé
Erik Satie – Parade
Igor Strawinsky – Le Sacre du printemps

Ein Projekt von Solistenensemble Kaleidoskop und Fanny & Alexander. Im Auftrag des Klarafestival. Koproduktion Concertgebouw Brügge, deSingel internationale kunstcampus, Antwerpen und Muziektheater Transparant.

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