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    (Photo: Sonja Müller)
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Wunderkammerkonzert

Im Rahmen des vom Literaturhaus Berlin veranstalteten »Festivals der Kooperationen mit Alexander Kluge & friends« tauschten sich über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten insgesamt 15 Beteiligte (8 Komponist*innen – davon 6 Kompositionsstudierende der UdK – sowie 6 Musiker*innen des Solistenensembles Kaleidsokop und ein Regisseur) darüber aus, wie eine musikerfindende Kooperation funktionieren kann, die konventionelle Vorstellungen von separierbarem Einzelwerk und individueller Autorschaft hinterfragt. Die Arbeitsergebnisse sind trotz (oder gerade wegen?) der Durchlässigkeiten und Querverbindungen zwischen den Einzelbeiträgen erstaunlich heterogen ausgefallen.

Neben performativ-sprachlich geprägten Konzepten stehen betont experimentelle, interaktive genauso wie ›konventionell-musikalische‹ oder auch musiktranszendierende Ansätze. Der Titel der Endpräsentation, der auf ein für Alexander Kluge sehr wichtiges (und auch die Gruppendiskussionen prägendes) Motiv verweist, bezieht sich auf diese kaleidoskopartige Pluralität: Genau wie im Arrangement der barocken Wunderkammer soll das Inhomogen-Divergente der Einzelteile so in einen raum-zeitlichen Zusammenhang gebracht werden, dass das Publikum ins verwundernde Staunen versetzt wird.

Vorstellungen am 24.9. um 20:00 Uhr und am 25.9. um 11:00 Uhr in der UdK. Besucher*innen Anmeldungen unter: contact@klangzeitort.de

Mit kompositorischen Beiträgen von: Peter Ablinger, Lara Bäucker, Nik Bohnenberger, Cya Bazzaz, Alexander Choeb, Luca Staffiere, Mathilde Koeppel, Tom Rojo Poller, Luca Staffiere
Solistenensemble Kaleidoskop; Mari Sawada (Violine), Hayley Wolfe (Violine), Yodfat Miron (Viola), Isabelle Klemt (Cello), Boram Lie (Cello), Caleb Salgado (Kontrabass)
Dramaturgie und Regie: Iñigo Giner Miranda

Konzert in Kooperation mit Klangzeitort und mit dem Literaturhaus Berlin. Die Abschlusskonzerte sind Teil des „Monats der zeitgenössischen Musik 2021“.