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    (Photo: Dimitri Chostakovitch © www.chostakovitch.org (Ausschnitt) )

Wien Modern 29 – Gesamtaufführung der Streichquartette von Schostakowitsch

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Optimistische Musik wurde staatlich gefordert, doch in seinen 15 Streichquartetten komponierte Dmitri Schostakowitsch oft das pure Gegenteil davon. Wien Modern präsentiert seine 36 Jahre umspannende, monumentale Auseinandersetzung mit Leben, Tod und „der ewigen Frage – warum und wofür?“ auf durchaus monumentale Weise: 15 Streichquartett-Ensembles sind im Großen Saal des Wiener Konzerthauses verteilt und interpretieren die 15 Werke an einem einzigen Abend – teilweise einzeln, teilweise gleichzeitig in einer polyphonen Zeit-Raum-Konstellation, die die lange Tradition der Simultanaufführung von Haydn, Haubenstock und Harald Schmidt, von Ives, Cage und der Plaza Garibaldi in Mexico City experimentell weiterführt. Das Publikum ist eingeladen, sich leise zwischen den Ensembles zu bewegen und an diesem besonderen Abend Teil des Ganzen zu werden.

Mit: Arditti Quartet (Streichquartett Nr. 15), JACK Quartet (Streichquartett Nr. 14), Ensemble Resonanz (Streichquartette Nr. 5, Nr. 7 und Nr. 8), Solistenensemble Kaleidoskop (Streichquartette Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 13), Adamas Quartett (Streichquartett Nr. 9), Giocoso Quartett (Streichquartett Nr. 6), Quatuor Akilone (Streichquartett Nr. 2), Atalante Quartett (Streichquartett Nr. 4), Selini Quartett (Streichquartett Nr. 1), Doreen Quartet (Streichquartett Nr. 10), Genaro String Quartet (Streichquartett Nr. 3)
Probenleitung: Irvine Arditti
Konzept: Bernhard Günther
Koordination: Gerda Strobl

Eine Produktion von Wien Modern in Kooperation mit dem Wiener Konzerthaus, der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.