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Orfeo – eine Sterbeübung

Nach Claudio Monteverdi. Eine Sterbeübung. Susanne Kennedy, Suzan Boogaerdt, Bianca van der Schoot, Solistenensemble Kaleidoskop.

Orpheus und Eurydike: Er, der Überlebende, sie, die Verstorbene. Er verwandelt seinen Schmerz in Kunst, sie stirbt in Stille. Orpheus steigt herab zu Eurydike in die Unterwelt, um sie ins Leben mit ihm zurückzuholen.

In dieser performativen Installation von Susanne Kennedy, Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot wird Orfeo als begehbarer Parcours konzipiert. Die Zuschauer werden in Gruppen von maximal acht Personen durch unterschiedliche Räume geführt. Die Handlung von Orfeo konzentriert sich auf die Reise durch die Unterwelt. Das Publikum wird Zeuge von Eurydikes Leben nach dem Tod. Inspiriert vom Tibetischen Totenbuch und den dort beschriebenen Stufen des Todes und der Wiederauferstehung ist ein polyphones Raumgefüge gestaltet worden, durch das sich die Besucher*innen bewegen werden. Es ist eine Welt, die mit der ambivalenten Beziehung zwischen realen physischen und virtuellen Zuständen spielt. In dieser hyperrealen Umgebung, bewohnt von ‚synthetic girls‘, kommt es zu einer Fusion von physischem und digitalem Selbst.

Dieses Zwischenreich, in dem Eurydike residiert, ist von Musik umgeben. Musikalische Fragmente der Oper Monteverdis verselbstständigen sich und verbinden die Räume, die Eurydike bewohnt. Das Solistenensemble Kaleidoskop überführt Monteverdis Partitur in momenthafte Klangereignisse, unabhängig vom ursprünglichen chronologischen Verlauf der Musik.

Mit: Suzan Boogaerdt, Indra Cauwels, Marie Groothof, Anna Maria Sturm, Bianca van der Schoot, Floor van Leeuwen, Hubert Wild, Solistenensemble Kaleidoskop
Regie: Susanne Kennedy, Suzan Boogaerdt, Bianca van der Schoot
Musikalische Konzeption und Leitung: Tilman Kanitz, Michael Rauter (Solistenensemble Kaleidoskop)
Bühnenbild: Katrin Bombe
Kostüme: Lotte Goos
Dramaturgie: Marit Grimstad Eggen, Jeroen Versteele
Licht: Jurgen Kolb
Video: Rodrik Biersteker
Sound Design: Ole Brolin

Die Produktion wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Eine Produktion der Ruhrtriennale und des Solistenensemble Kaleidoskop. Koproduziert von Berliner Festspiele und Toneelgroep Oostpool.

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