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    Plakat "Hardcore" (Photo: © MAT.)

Hardcore

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Mit der Konzertinstallation Hardcore will das Solistenensemble Kaleidoskop wörtlich den ‚harten Kern‘ des Ensembles, die reine Streicherformation vorstellen. Als Gast wird die französische Künstlerin Aliénor Dauchez dabei den Konzertraum gestalten und choreographisch mit den Musiker*innen arbeiten. Die Präsenz der Musiker*innen im Raum und die räumliche Wirkung der Musik stehen dabei im Vordergrund.

Die ausgewählten Werke repräsentieren das Kernrepertoire des Solistenensemble Kaleidoskop: Barockmusik vs. Neue Musik. Trotz unterschiedlichster Klangsprachen verbindet alle Werke dieser Programmmontage der Bezug zum vermeintlich ‚Schönen‘ in der Musik. So sind die Sinfonien der Bach-Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel, Werke, die den üblichen Ausdrucksgehalt ihrer Zeit weit überschritten (und heute noch immer revolutionär klingen) und bereits bis zur Romantik vorgegriffen haben. Diesen Sinfonien stehen die ausgesprochen klangsinnlichen Werke von Claude Vivier, Peteris Vasks, James Dillon und Jennifer Walshe gegenüber.

Hardcore, hier im Sinne einer Musik, die ganz pur versucht bis zum Kern des Menschen, der Empfindung und des Hörens vorzudringen.

Programm:
Wilhelm Friedemann Bach: Sinfonie F-Dur, F 67
Claude Vivier: Zipangu
Giovanni Gabrieli: Ricercar
Peteris Vasks: Musica Dolorosa
James Dillon: Traumwerk
Jennifer Walshe: minard/nithsdale für Streichquartett und 2 Boomboxes
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie Wq. 182, Nr. 5

Raumgestaltung & Choreografie: Aliénor Dauchez
Dirigent: Tammin Julian Lee
Mit: Solistenensemble Kaleidoskop

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