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Hardcore 2

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Mit der Konzertinstallation Hardcore stellte das Solistenensemble Kaleidoskop 2007 im Ballhaus Naunynstraße wörtlich den ‚harten Kern‘ des Ensembles, die reine Streicherformation vor. Die Inszenierung der französischen Künstlerin Aliénor Dauchez legte den Grundstein der performativen Arbeit des Ensembles.

Hardcore untersucht das Verhältnis der Musik zum Raum, des/der einzelnen Musiker*in zur Gruppe und des Publikums zum Ensemble. Die verschiedenen Werke, die als Montage nahtlos aneinander anschließen, werden von verschiedenen Positionen aus gespielt, so dass für das Publikum ein ständiger Wechsel von Nähe und Distanz zu den Musiker*innen entsteht. Die Musiker*innen bewegen sich auf einer elliptischen Umlaufbahn um die Zuschauer*innen herum. Das musikalische Geflecht und die räumlichen Konstellationen führen den/die Zuschauer*in durch die unterschiedlichsten Zustände.

Im Juni 2010 ist Hardcore 2 eine Bestandsaufnahme des Ensembles. Mit Hardcore 2 nimmt Kaleidoskop sein Atomprogramm wieder auf. Es geht um Fusion und Spaltung. Die Teilchen nehmen unterschiedliche Zustände an. Die einzelnen Ensemblemoleküle gehen Wechselwirkungen in der Gruppe ein und lösen sich wieder aus dieser heraus. Das Ensemble wird mit Werken von György Ligeti, James Tenney und Ludwig van Beethoven angereichert und im Verlaufe des Abends durch Kompositionen von Marc Sabat, Henry Purcell, Enno Poppe, Iannis Xenakis und Georg Philipp Telemann geteilt.

Programm:
Marc Sabat: Everlasting Sweet Peas für 3 Violinen
George Brecht: 3 Telephone Events
György Ligeti: Ramifications für 12 Solostreicher
Georg Philipp Telemann: Fantasie für Violine solo
Enno Poppe: Etude für Violine solo
James Tenney: For 12 Strings (rising)
Henry Purcell: Fantasia für Streicher
Iannis Xenakis: ST/4 für Streichquartett
Ludwig van Beethoven: Große Fuge, op. 133 (bearbeitet für Streichorchester)

Inszenierung: Aliénor Dauchez
Mit: Solistenensemble Kaleidoskop

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