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Ein Wiener Nachtporträt

Ein Wiener Nachtporträt zeigt sieben Komponisten, deren Schaffen maßgeblich von der Stadt Wien geprägt wurde – und zugleich, wie die Musikstadt Wien über Jahrhunderte hinweg eine musikalische Avantgarde hervorgebracht hat, die dennoch immer erkennbar aufeinander aufbaut.

Beethoven, von dem nur zwei kurze Streichtriosätze erklingen, fungiert als Wiener Klassiker, als Anker in der Vergangheit.

Schönberg schrieb Ende des 19. Jahrhunderts seine ersten Werke, die noch die Romantik beschwören, darunter das Streichsextett Verklärte Nacht. Zugleich entstand in seinem Umfeld aber auch die musikalische Avantgarde des beginnenden 20. Jahrhunderts, die zweite Wiener Schule.

Roman Haubenstock-Ramati ist als Komponist heute weniger bekannt als viele seiner Schüler. Sein Schaffen führt von der zweiten Wiener Schule zur der Neuen Musik der 1950er bis 1970er Jahre. Nachdem er zunächst stark von Anton Webern beeinflusst war, begann er in den fünfziger Jahren grafische Notationstechniken zu entwickeln.

Peter Ablinger, Beat Furrer, Christoph Herndler und Georg Nussbaumer (der als einziger dieser vier nicht bei Haubenstock-Ramati studiert hat) sind alle erkennbar, wenn auch auf unterschiedlichste Weise, von ihm beeinflusst worden.

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