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    (Photo: Modell „Der Opernwürfel“ © Georg Nussbaumer)

Der Opernwürfel

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Der von Justus von Liebig 1880 erfundene Brühwürfel (die zum Würfel gepresste Version von Liebigs Fleischextrakt) erwirkte eine Revolutionierung der Suppenküche. Der von Georg Nussbaumer erfundene Opernwürfel besorgt ähnliches nun fürs Musiktheater. In Form zahlreicher Klavierauszüge speichert er Kalorien aus 418 Jahren Operngeschichte. Auflösbar bleibt er in kleinere Würfel. Langsam wie ein schmelzender Eisberg wandert dieses Archiv der Oper dahin, während aus seinem Gedächtnis Text- und Notenpartikel sowie Anweisungen für Aktivitäten gefiltert werden.

Georg Nussbaumers Arbeiten bewegen sich zwischen Musiktheater, Performance Art und Installation, sie besitzen oft ausgedehnte Aufführungsdauern und ortsspezifische Ausrichtungen. Mit Kaleidoskop verbanden ihn bislang vor allem Projekte, die sich mit Richard Wagner beschäftigten. Der Opernwürfel greift nun nach nach nichts weniger als dem gesamten Bestand der Opernliteratur! Ohne Geschmacksverstärker. Kann Elemente von Pathos beinhalten.

Komposition, Konzeption: Georg Nussbaumer
Mit: Solistenensemble Kaleidoskop
Sopran: Sarah Maria Sun
Live-Elektronik: Robert Schwarz

Eine Produktion von Solistenensemble Kaleidoskop und BAM! – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater. Gefördert mit Mitteln der initiative neue musik berlin e.V. und der SKE Soziale & Kulturelle Einrichtungen der Austro Mechana.

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