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    Dem Weggehen zugewandet (Photo: Flyer © Anja Groten)
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    Union Universal / Solistenensemble Kaleidoskop: Dem Weggehen zugewandt (Photo: © Sinje Sabine Hasheider)
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    Union Universal / Solistenensemble Kaleidoskop: Dem Weggehen zugewandt (Photo: Irm Hermann © Thomas Aurin)
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    Union Universal / Solistenensemble Kaleidoskop: Dem Weggehen zugewandt (Photo: © Sinje Sabine Hasheider)
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    Union Universal / Solistenensemble Kaleidoskop: Dem Weggehen zugewandt (Photo: © Sinje Sabine Hasheider)

Dem Weggehen Zugewandt

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Ein Musiktheaterprojekt: Eine Komposition für alte Stimmen und Streichorchester über musikalische Erinnerungen. Ein paar Töne einer Melodie, ein vages Gefühl, dann vielleicht ein Name, ein Ort, ein Geruch, eine Jahreszeit – musikalische Erinnerungen gehören zu den tiefsten Erinnerungen, die wir haben. Im Alter, wenn die kognitiven Fähigkeiten nachlassen, eröffnet die Musik Wege zu unserer eigenen Geschichte, die schon verloren schien.

Dem Weggehen Zugewandt erzählt musikalisch aus diesem unbekannten Land des Alters, wenn Erinnerungen genauso real wie das alltägliche Leben, das Jetzt wichtiger als das Morgen und die Zeit, das Hier und das Gegenüber durchaus verhandelbare Größen sein können. Die Stückentwicklung basiert auf Interviews mit älteren Menschen aus Hamburg, Berlin und Dresden sowie auf Texten der 90-jährigen Autorin Ilse Helbich. Unter der Leitung von Regisseurin Maria Magdalena Ludewig und Komponistin Manuela Kerer entsteht ein Musiktheaterabend für einen großen ‚Chor der Alten‘, sechs Darsteller*innen und ein Streichorchester.

Machina Recordatio

Die Machina Recordatio – die Erinnerungsmaschine – ist als Recherche zu Dem Weggehen zugewandt entstanden. Über mehrere Monate wurden rund 100 ältere Menschen interviewt und haben über ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und ihre Erinnerungen gesprochen.

Die Machina Recordatio sammelt Stimmen, die es bald nicht mehr geben wird und trägt sie in den öffentlichen Raum. Sie ist ein Archiv für die Fragen von Rast- und Ratlosen aus dem Chaos des alltäglichen Lebens und entführt in die Welt der über Achtzigjährigen und ihre Gelassenheit. Als begehbare Klangskulptur ist die Machina Recordatio von April bis September 2013 an verschiedenen Orten in Hamburg, Berlin und Dresden zu entdecken und als Archiv der Stimmen online zu hören.

Chor der Alten: Carin Abicht, Manfred Andrae, Bärbel Bolle, Irm Hermann, Fe Reichelt, Ursula Staack
Solistenensemble Kaleidoskop: Paul Valikoski, Mari Sawada, Dea Szücs,
Biliana Voutchova, Yumi Onda, Daniella Strasfogel, Ildiko Ludwig, Justin Caulley, Yodfat Miron,
Boram Lie, Zoé Cartier, Jochen Carls
Regie und Künstlerische Leitung: Maria Magdalena Ludewig
Musikalische Leitung: Daniella Strasfogel
Chorleitung: Olga Kisseleva, Uschi Krosch Chorsatz Maria Magdalena Ludewig
Bühnenbild und Machina Recordatio: Jörg Kiefel
Assistenz Bühne: Christin Kaiser
Kostüm: Annegret Riediger
Einspieler: Jakob Klaffs
Dramaturgie: Martin Hammer
Textarbeit: Agnieszka Piwowarska
Regieassistenz: Yennj Rudloff
Hospitanz: Sandra Fröde, Marie Stolze

Ein Projekt von Union Universal und Solistenensemble Kaleidoskop. In Koproduktion mit Kampnagel, Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und RADIALSYSTEM V.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, Schering Stiftung, Freie und Hansestadt Hamburg – Kulturbehörde, Berliner Kulturverwaltung, Hamburgische Kulturstiftung und Homann-Stiftung.

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