FORT/DA I – Terrain Vague

Take me to the Nebelsee! Mit fließenden und abrupten Wechseln zwischen konkreter physischer Nähe und Entfernung zwischen Kaleidoskop und seinem Publikum beginnt „FORT/DA I“ in der Andeutung einer Inselwelt. „Terrain Vague“. Brache. Unbekanntes Gebiet. César Francks und Philip Glass‘ Streichquartett sind die Klänge der Sirenen, die in einer Inszenierung von Philipp Enders das Publikum beschwirren und es ins Ritual des Deep Listening einführt.

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inside/out

„inside/out“, ein Konzertprojekt des Solistenensemble Kaleidoskop mit Ernstalbrecht Stiebler, geht den Möglichkeiten einer Innenansicht von Klang und eines ‚Sich Hineinhörens‘ in fremde Klangräume nach. „inside/out“ präsentiert Musik von Komponist, die für Stiebler wichtige Bezugspunkte sind: Dieter Schnebel und Walter Zimmermann ebenso wie Mozart und Puccini. Die Aussenansicht bringt Rashad Becker ein, indem er sich die Musik Stieblers aneignet und auf seinen elektronischen Instrumenten neu zum Klingen bringt.

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Passages

Werke von Christoph Herndler, Dmitri Shostakovich, Giacinto Scelsi, Isang Yun, Francisco Guerrero-Marín, Michael von Biel, Philip Glass, Peter Ablinger und Ludwig van Beethoven.

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RETURNING HOME

von Ludger Engels & Solistenensemble Kaleidoskop. Was passiert, wenn zwei Menschen nach langer Zeit wieder aufeinandertreffen? Sehnsüchtig wartet Penelope auf die Rückkkehr Ulisses, bis er nach Jahren des Krieges und des Umherirrens wieder auftaucht. Was ist geblieben von der einstigen Vertrautheit? Ist eine Heimkehr nach dem Durchlebten überhaupt möglich? Diesen Fragen geht das Musiktheater „RETURNING HOME“ in der Regie von Ludger Engels anhand von Monteverdis Oper „Il Ritorno d’Ulisse in Patria“ in Spiegelung mit Auszügen des koreanischen Liedzyklus‘ „Gagok“ aus dem 17. Jahrhundert nach.

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Eyes Wide Shut II: Les Vers Luisants

Film ist eine Klangkunst – Michel Chion, Filmtheoretiker und Pionier der Musique concrète, in einer Lektüre des Berliner Solistenensemble Kaleidoskop. Chions „leuchtende Verse“ stehen im Mittelpunkt musikalischer und theoretischer Projektionen im zweiten Teil der Konzertreihe „Eyes Wide Shut“, die der Verein .akut für das Unsichtbare Kino des Österreichischen Filmmuseums im Rahmen von Wien Modern zum Festivalthema Bilder im Kopf zusammengestellt hat.

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Transit

Das Solistenensemble Kaleidoskop hat in Zusammenarbeit mit dem Choreografen Laurent Chétouane und den Komponist*innen Chiyoko Szlavnics, Dmitri Kourliandski und Sebastian Claren das Konzertformat „Transit“ für die Donaueschinger Musiktage 2017 erarbeitet. Bei den Überlegungen im Vorfeld spielte die Frage nach dem Verhältnis zwischen den Performer*innen und ihrem Publikum eine wesentliche Rolle.

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Bajazzo Road Opera

Fast auf den Tag genau 125 Jahre nach der Uraufführung der Oper „Pagliacci“ (Der Bajazzo) erfährt die veristische Oper von Ruggero Leoncavallo ausgerechnet im Berliner Kudamm Karree ein postdramatisches Update. Dort am Kurfürstendamm, wo sich gerade und wieder einmal gefühlte, gespielte und tatsächliche Realitäten – Theater- und Stadtgeschichte(n), die stille Ödnis des Verfalls und Massen von Bauplänen, enttäuschte Hoffnungen und hochfliegende Zukunftserwartungen, das Glitzern protzigen Konsums, staunende Touristenschwärme und zweifelnde Anwohner – ineinander verhaken und einander überlagern, nimmt „Bajazzo Road Opera“ vom Solistenensemble Kaleidoskop, dem Regisseur Ludger Engels und dem Musiker und Performer Thomas Mahmoud ihren Ausgang.

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ЗМЕЯ – The Riot of Seduction

Leben und Arbeit des visionären russischen Kunstimpressario Sergei Diaghilev sind Inspiration für die Musiktheaterproduktion „ЗМЕЯ – The Riot Of Seduction“. Im Geiste des Ballets Russes entwerfen der Regisseur Luigi De Angelis und Kaleidoskop ein Stück über die Kunst der Verführung und der Manipulation.

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Excuse My Dust: de terrae fine

Nebensonnen, Blutregen und bebende Erde: Nachvulkanische Naturzustände – wie könnten diese klingen, wären sie als Partitur gesetzt? In Kooperation mit dem Verein .akut führt das Solistenensemble Kaleidoskop Schuberts spätes Streichquintett in nie gehörter Weise auf – rückwärts und rückwirkend, zwischen und verwoben mit Werken von Mark Andre, Georg Friedrich Haas, Iannis Xenakis und Anton Webern.

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Wien Modern 29 – Gesamtaufführung der Streichquartette von Schostakowitsch

Optimistische Musik wurde staatlich gefordert, doch in seinen 15 Streichquartetten komponierte Dmitri Schostakowitsch oft das pure Gegenteil davon. Wien Modern präsentiert seine 36 Jahre umspannende, monumentale Auseinandersetzung mit Leben, Tod und „der ewigen Frage – warum und wofür?“ auf durchaus monumentale Weise: 15 Streichquartett-Ensembles sind im Großen Saal des Wiener Konzerthauses verteilt und interpretieren die 15 Werke an einem einzigen Abend.

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