FORT/DA III – Unbox (Clear Skies Remix)

Im dritten Teil der Reihe „FORT/DA“ geht Kaleidoskop zurück in die Zukunft. „Unbox (Clear Skies Remix)“ ist ein Hör- und Sehlabyrinth, in dem das Publikum wandelt, sich verlieren kann und in Nebelkammern unvermutet auf die Schönheit der Musik von Lisa Bielawa, Pauline Oliveros, Franz Schubert, Salvatore Sciarrino und Sebastian Claren trifft. Dabei bedient sich Kaleidoskop der Technik des Remixes: Die Parameter eines Konzertes werden immer wieder neu angeordnet, versteinert und zersplittert und führen zu sehr persönlichen Begegnungen mit der Musik. Bevor diese Reise ins Unbekannte beginnt, gibt es vorab zur Orientierung Rashad Beckers live-elektronische Sicht auf das Kommende.

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FORT/DA II – „Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“: Eine melodramatische Etüde

„FORT/DA II“ spielt mit der unmittelbaren Emotionalität eines Popsongs, Verdis Greatest Hits und einer stotternden Reflexion über die „Regression des Hörens“. Der kritische Text von Theodor W. Adorno ist Ausgangspunkt für einen diskursiven Abend mit dem Theaterkollektiv copy & waste. Kaleidoskop gestaltet vielseitig-mehrspurige und schiefe Ebenen um möglichen Echos und Bedeutungen des Textes zuzuhören und ihn gleichzeitig mit Neuer Musik, Popliedern und italienischen Opernarien zu übertönen.

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FORT/DA I – Terrain Vague

Take me to the Nebelsee! Mit fließenden und abrupten Wechseln zwischen konkreter physischer Nähe und Entfernung zwischen Kaleidoskop und seinem Publikum beginnt „FORT/DA I“ in der Andeutung einer Inselwelt. „Terrain Vague“. Brache. Unbekanntes Gebiet. César Francks und Philip Glass‘ Streichquartett sind die Klänge der Sirenen, die in einer Inszenierung von Philipp Enders das Publikum beschwirren und es ins Ritual des Deep Listening einführt.

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inside/out

„inside/out“, ein Konzertprojekt des Solistenensemble Kaleidoskop mit Ernstalbrecht Stiebler, geht den Möglichkeiten einer Innenansicht von Klang und eines ‚Sich Hineinhörens‘ in fremde Klangräume nach. „inside/out“ präsentiert Musik von Komponist, die für Stiebler wichtige Bezugspunkte sind: Dieter Schnebel und Walter Zimmermann ebenso wie Mozart und Puccini. Die Aussenansicht bringt Rashad Becker ein, indem er sich die Musik Stieblers aneignet und auf seinen elektronischen Instrumenten neu zum Klingen bringt.

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Passages

Werke von Christoph Herndler, Dmitri Shostakovich, Giacinto Scelsi, Isang Yun, Francisco Guerrero-Marín, Michael von Biel, Philip Glass, Peter Ablinger und Ludwig van Beethoven.

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RETURNING HOME

von Ludger Engels & Solistenensemble Kaleidoskop. Was passiert, wenn zwei Menschen nach langer Zeit wieder aufeinandertreffen? Sehnsüchtig wartet Penelope auf die Rückkkehr Ulisses, bis er nach Jahren des Krieges und des Umherirrens wieder auftaucht. Was ist geblieben von der einstigen Vertrautheit? Ist eine Heimkehr nach dem Durchlebten überhaupt möglich? Diesen Fragen geht das Musiktheater „RETURNING HOME“ in der Regie von Ludger Engels anhand von Monteverdis Oper „Il Ritorno d’Ulisse in Patria“ in Spiegelung mit Auszügen des koreanischen Liedzyklus‘ „Gagok“ aus dem 17. Jahrhundert nach.

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Eyes Wide Shut II: Les Vers Luisants

Film ist eine Klangkunst – Michel Chion, Filmtheoretiker und Pionier der Musique concrète, in einer Lektüre des Berliner Solistenensemble Kaleidoskop. Chions „leuchtende Verse“ stehen im Mittelpunkt musikalischer und theoretischer Projektionen im zweiten Teil der Konzertreihe „Eyes Wide Shut“, die der Verein .akut für das Unsichtbare Kino des Österreichischen Filmmuseums im Rahmen von Wien Modern zum Festivalthema Bilder im Kopf zusammengestellt hat.

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Transit

Das Solistenensemble Kaleidoskop hat in Zusammenarbeit mit dem Choreografen Laurent Chétouane und den Komponist*innen Chiyoko Szlavnics, Dmitri Kourliandski und Sebastian Claren das Konzertformat „Transit“ für die Donaueschinger Musiktage 2017 erarbeitet. Bei den Überlegungen im Vorfeld spielte die Frage nach dem Verhältnis zwischen den Performer*innen und ihrem Publikum eine wesentliche Rolle.

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Bajazzo Road Opera

Fast auf den Tag genau 125 Jahre nach der Uraufführung der Oper „Pagliacci“ (Der Bajazzo) erfährt die veristische Oper von Ruggero Leoncavallo ausgerechnet im Berliner Kudamm Karree ein postdramatisches Update. Dort am Kurfürstendamm, wo sich gerade und wieder einmal gefühlte, gespielte und tatsächliche Realitäten – Theater- und Stadtgeschichte(n), die stille Ödnis des Verfalls und Massen von Bauplänen, enttäuschte Hoffnungen und hochfliegende Zukunftserwartungen, das Glitzern protzigen Konsums, staunende Touristenschwärme und zweifelnde Anwohner – ineinander verhaken und einander überlagern, nimmt „Bajazzo Road Opera“ vom Solistenensemble Kaleidoskop, dem Regisseur Ludger Engels und dem Musiker und Performer Thomas Mahmoud ihren Ausgang.

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ЗМЕЯ – The Riot of Seduction

Leben und Arbeit des visionären russischen Kunstimpressario Sergei Diaghilev sind Inspiration für die Musiktheaterproduktion „ЗМЕЯ – The Riot Of Seduction“. Im Geiste des Ballets Russes entwerfen der Regisseur Luigi De Angelis und Kaleidoskop ein Stück über die Kunst der Verführung und der Manipulation.

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