Photo: Thomas Meadowcroft © Nicolas Masson

Die Kinder über dem Informationsmeer

Kaleidoskop ist am 20. November 2019 zu Gast im Konzerthaus Berlin und präsentiert dort gemeinsam mit dem Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin ein Konzert u.a. mit dem neuen Werk „Die Kinder über dem Informationsmeer“ von Thomas Meadowcroft. mehr 

Photo: Kaleidoskop vs D'Est

Howling Wolf: Kaleidoskop vs D’Est

Im Rahmen von „Howling Wolf: Festival für Film-Musik-Performance“ lädt das Wolf Kino über 8 Wochen im Zeitraum Juni und Juli 2019 Musiker*innen ein, sich mit unterschiedlichsten Formen filmischer Erzählung, vom Stummfilm bis hin zum zeitgenössischen Experimentalfilm, auseinanderzusetzen. Je eine Woche lang werden die Musiker*innen ihren spezifischen Zugang zur Thematik und Emotionalität der Filme erkunden und an einem eigenen musikalisch-performativen Konzept arbeiten. Dabei geht es nicht um die Komposition bzw. Produktion von Musik für Film, sondern darum, zu untersuchen, was mit Musik und Klang in Bezug zu Film möglich ist. Den Prozess, die Auseinandersetzung und Annäherung von Film und Musik, kann das Publikum in öffentlichen Proben ebenso verfolgen, wie sich den abschließenden performativen Aufführungen hingeben. Ausgehend von Chantal Akermans „D'Est“ (Von Osten, B 1993, 107 Min.), einem Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht, wird das Solistenensemble Kaleidoskop seine musikalische Inszenierung entwickeln. mehr 

Photo: Untitled

Untitled

Dem Stück „Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“ gegenüber stellt Kaleidoskop mit „Untitled“ eine zweite künstlerische Position: In einer experimentellen, intimen Anordnung begegnen sich Yodfat Miron, Bratschistin von Kaleidoskop, und die französische Choreographin Alix Eynaudi, langjähriges Mitglied von Anne Teresa de Keersmaekers Tanzcompagnie Rosas in Brüssel. In einem Duett mit offenem Ausgang erforschen Sie das Zusammenspiel von Körper, Raum, Klang und Denken. mehr 

Photo: Theodor W. Adorno © Universitätsarchiv Frankfurt am Main

„Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“

„Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“ spielt mit der unmittelbaren Emotionalität eines Popsongs, Verdis Greatest Hits und einer stotternden Reflexion über die Regression des Hörens. Der titelgebende kritische Text von Theodor W. Adorno ist Ausgangspunkt für einen diskursiven Abend der Musikerinnen und Performerinnen des Solistenensemble Kaleidoskop mit dem Theaterkollektiv copy & waste, namentlich Silke Bauer, der für Opern-, Theater-, Festival- und Filmproduktionen gefragten Bühnenbildnerin, und dem Mitgründer und Regisseur der Künstlergruppe Steffen Klewar. mehr 

Hayan Nabi ~ 하얀 나비

Neujahrskonzert im Koreanischen Kulturzentrum mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, Minhee Park & Hong Yoo. mehr 

Photo: Fleur du mal © Rainer Ehrt

Prinzip Hoffnung II: Desperate Hope

„Der Tod ist eine Blume“, so der Titel von Matthias Kadars Vertonungen von Gedichten Paul Celans. Zwischen den Antipoden der lyrischen Welt von Celan, zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Lebens- und Todessehnsucht, taumelt auch der Wanderer der Schubertschen „Winterreise“. Das Lied vom Leiermann besiegelt hoffnungslos melancholisch das Ende der Wanderung. David Cavelius hat Lieder des Zyklus‘ für 16 Männerstimmen und 5 Streicher bearbeitet. Das Konzert mit dem Vocalconsort Berlin und dem Solistenensemble Kaleidoskop findet im Rahmen der Reihe „Prinzip Hoffnung“ zum 15-jährigen Bestehen des Vocalconsort Berlin statt. mehr 

LORTZ

Eine Performance von Georg Nussbaumer mit Sarah Maria Sun und Solistenensemble Kaleidoskop zur Eröffnung des BAM – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater. mehr 

Photo: Light Ground © Frank Sperling

Light Ground

Das Solistenensemble Kaleidoskop spielt „Light Ground“, eine audiovisuelle Komposition von Mareike Yin-Yee Lee und Marc Sabat. Gemeinsam schaffen sie ein Environment, in dem eine allmähliche Veränderung von Wahrnehmung durch Musik, Licht und Zeichnung im Mittelpunkt steht. In der fast 900 Jahre alten ehemaligen Kirche des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen entwickelt sich ein Wechselspiel zwischen Konzert und Ausstellung: Eine Video-Installation, die vom Solistenensemble Kaleidoskop bespielt wird, ein Konzert, das Spuren im Raum hinterlässt, eine Begegnung von Kunst und Musik, deren Zeugen zu Ausstellungs- und Konzertbesuchern gleichermaßen werden. mehr 

Photo: © Westin Grand

Music for Hotel Bars

Die Konzertreihe „Music for Hotel Bars“ beauftragt Komponist*innen, Musik für eine Hotelbar in Berlin zu schreiben. Die Herausforderung an die Komponist*innen, die aus dem Genre der neuen Musik kommen, besteht darin, sich dem Metier einer – provokant gesagt – funktionalen Musik künstlerisch anzunehmen. Der amerikanische Komponist Mark Barden widmet sich in seiner Arbeit den Soundscapes sozialer Räume. Für die Reihe bespielt er zusammen mit dem Solistenensemble Kaleidoskop die Hotelbar des Westin Grand: Der Concierge empfiehlt Gästen eine Sehenswürdigkeit der Stadt, eine reizende Person schreitet die marmorne Showtreppe zum Klavier hinab, Streicherklänge verweben sich in das siebenstöckige Atrium. mehr 

Photo: Unbox (Clear Skies Remix) © Alice Z Jones

FORT/DA III – Unbox (Clear Skies Remix)

Im dritten Teil der Reihe „FORT/DA“ geht Kaleidoskop zurück in die Zukunft. „Unbox (Clear Skies Remix)“ ist ein Hör- und Sehlabyrinth, in dem das Publikum wandelt, sich verlieren kann und in Nebelkammern unvermutet auf die Schönheit der Musik von Lisa Bielawa, Pauline Oliveros, Franz Schubert, Salvatore Sciarrino und Sebastian Claren trifft. Dabei bedient sich Kaleidoskop der Technik des Remixes: Die Parameter eines Konzertes werden immer wieder neu angeordnet, versteinert und zersplittert und führen zu sehr persönlichen Begegnungen mit der Musik. Bevor diese Reise ins Unbekannte beginnt, gibt es vorab zur Orientierung Rashad Beckers live-elektronische Sicht auf das Kommende. mehr