Photo: Fleur du mal © Rainer Ehrt

Prinzip Hoffnung II: Desperate Hope

„Der Tod ist eine Blume“, so der Titel von Matthias Kadars Vertonungen von Gedichten Paul Celans. Zwischen den Antipoden der lyrischen Welt von Celan, zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Lebens- und Todessehnsucht, taumelt auch der Wanderer der Schubertschen „Winterreise“. Das Lied vom Leiermann besiegelt hoffnungslos melancholisch das Ende der Wanderung. David Cavelius hat Lieder des Zyklus‘ für 16 Männerstimmen und 5 Streicher bearbeitet. Das Konzert mit dem Vocalconsort Berlin und dem Solistenensemble Kaleidoskop findet im Rahmen der Reihe „Prinzip Hoffnung“ zum 15-jährigen Bestehen des Vocalconsort Berlin statt. mehr 

LORTZ

Eine Performance von Georg Nussbaumer mit Sarah Maria Sun und Solistenensemble Kaleidoskop zur Eröffnung des BAM – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater. mehr 

Photo: Light Ground © Frank Sperling

Light Ground

Das Solistenensemble Kaleidoskop spielt „Light Ground“, eine audiovisuelle Komposition von Mareike Yin-Yee Lee und Marc Sabat. Gemeinsam schaffen sie ein Environment, in dem eine allmähliche Veränderung von Wahrnehmung durch Musik, Licht und Zeichnung im Mittelpunkt steht. In der fast 900 Jahre alten ehemaligen Kirche des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen entwickelt sich ein Wechselspiel zwischen Konzert und Ausstellung: Eine Video-Installation, die vom Solistenensemble Kaleidoskop bespielt wird, ein Konzert, das Spuren im Raum hinterlässt, eine Begegnung von Kunst und Musik, deren Zeugen zu Ausstellungs- und Konzertbesuchern gleichermaßen werden. mehr 

Photo: © Westin Grand

Music for Hotel Bars

Die Konzertreihe „Music for Hotel Bars“ beauftragt Komponist*innen, Musik für eine Hotelbar in Berlin zu schreiben. Die Herausforderung an die Komponist*innen, die aus dem Genre der neuen Musik kommen, besteht darin, sich dem Metier einer – provokant gesagt – funktionalen Musik künstlerisch anzunehmen. Der amerikanische Komponist Mark Barden widmet sich in seiner Arbeit den Soundscapes sozialer Räume. Für die Reihe bespielt er zusammen mit dem Solistenensemble Kaleidoskop die Hotelbar des Westin Grand: Der Concierge empfiehlt Gästen eine Sehenswürdigkeit der Stadt, eine reizende Person schreitet die marmorne Showtreppe zum Klavier hinab, Streicherklänge verweben sich in das siebenstöckige Atrium. mehr 

Photo: Unbox (Clear Skies Remix) © Alice Z Jones

FORT/DA III – Unbox (Clear Skies Remix)

Im dritten Teil der Reihe „FORT/DA“ geht Kaleidoskop zurück in die Zukunft. „Unbox (Clear Skies Remix)“ ist ein Hör- und Sehlabyrinth, in dem das Publikum wandelt, sich verlieren kann und in Nebelkammern unvermutet auf die Schönheit der Musik von Lisa Bielawa, Pauline Oliveros, Franz Schubert, Salvatore Sciarrino und Sebastian Claren trifft. Dabei bedient sich Kaleidoskop der Technik des Remixes: Die Parameter eines Konzertes werden immer wieder neu angeordnet, versteinert und zersplittert und führen zu sehr persönlichen Begegnungen mit der Musik. Bevor diese Reise ins Unbekannte beginnt, gibt es vorab zur Orientierung Rashad Beckers live-elektronische Sicht auf das Kommende. mehr 

Photo: Über den Fetischcharakter in der Musik [...] © Alice Z Jones

FORT/DA II – „Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“: Eine melodramatische Etüde

„FORT/DA II“ spielt mit der unmittelbaren Emotionalität eines Popsongs, Verdis Greatest Hits und einer stotternden Reflexion über die „Regression des Hörens“. Der kritische Text von Theodor W. Adorno ist Ausgangspunkt für einen diskursiven Abend mit dem Theaterkollektiv copy & waste. Kaleidoskop gestaltet vielseitig-mehrspurige und schiefe Ebenen um möglichen Echos und Bedeutungen des Textes zuzuhören und ihn gleichzeitig mit Neuer Musik, Popliedern und italienischen Opernarien zu übertönen. mehr 

Photo: Terrain Vague © Alice Z Jones

FORT/DA I – Terrain Vague

Take me to the Nebelsee! Mit fließenden und abrupten Wechseln zwischen konkreter physischer Nähe und Entfernung zwischen Kaleidoskop und seinem Publikum beginnt „FORT/DA I“ in der Andeutung einer Inselwelt. „Terrain Vague“. Brache. Unbekanntes Gebiet. César Francks und Philip Glass' Streichquartett sind die Klänge der Sirenen, die in einer Inszenierung von Philipp Enders das Publikum beschwirren und es ins Ritual des Deep Listening einführt. mehr 

Photo: Solistenensemble Kaleidoskop © Marius Glauer

inside/out

„inside/out“, ein Konzertprojekt des Solistenensemble Kaleidoskop mit Ernstalbrecht Stiebler, geht den Möglichkeiten einer Innenansicht von Klang und eines ‚Sich Hineinhörens‘ in fremde Klangräume nach. „inside/out“ präsentiert Musik von Komponist, die für Stiebler wichtige Bezugspunkte sind: Dieter Schnebel und Walter Zimmermann ebenso wie Mozart und Puccini. Die Aussenansicht bringt Rashad Becker ein, indem er sich die Musik Stieblers aneignet und auf seinen elektronischen Instrumenten neu zum Klingen bringt. mehr 

Photo: Solistenensemble Kaleidoskop © Sonja Müller

Passages

Werke von Christoph Herndler, Dmitri Shostakovich, Giacinto Scelsi, Isang Yun, Francisco Guerrero-Marín, Michael von Biel, Philip Glass, Peter Ablinger und Ludwig van Beethoven. mehr 

Photo: Das Unsichtbare Kino © ÖFM/Bruno Klomfar

Eyes Wide Shut II: Les Vers Luisants

Film ist eine Klangkunst – Michel Chion, Filmtheoretiker und Pionier der Musique concrète, in einer Lektüre des Berliner Solistenensemble Kaleidoskop. Chions „leuchtende Verse“ stehen im Mittelpunkt musikalischer und theoretischer Projektionen im zweiten Teil der Konzertreihe „Eyes Wide Shut“, die der Verein .akut für das Unsichtbare Kino des Österreichischen Filmmuseums im Rahmen von Wien Modern zum Festivalthema Bilder im Kopf zusammengestellt hat. mehr