Photo: Solistenensemble Kaleidoskop © Marius Glauer

inside/out

„inside/out“, ein Konzertprojekt des Solistenensemble Kaleidoskop mit Ernstalbrecht Stiebler, geht den Möglichkeiten einer Innenansicht von Klang und eines ‚Sich Hineinhörens‘ in fremde Klangräume nach. „inside/out“ präsentiert Musik von Komponist*innen, die für Stiebler wichtige Bezugspunkte sind: Dieter Schnebel und Walter Zimmermann ebenso wie Mozart und Puccini. Die Aussenansicht bringt Rashad Becker ein, indem er sich die Musik Stieblers aneignet und auf seinen elektronischen Instrumenten neu zum Klingen bringt. mehr 

Photo: Solistenensemble Kaleidoskop © Sonja Müller

Passages

Infos folgen in Kürze! mehr 

Photo: Das Unsichtbare Kino © ÖFM/Bruno Klomfar

Eyes Wide Shut II: Les Vers Luisants

Film ist eine Klangkunst – Michel Chion, Filmtheoretiker und Pionier der Musique concrète, in einer Lektüre des Berliner Solistenensemble Kaleidoskop. Chions „leuchtende Verse“ stehen im Mittelpunkt musikalischer und theoretischer Projektionen im zweiten Teil der Konzertreihe „Eyes Wide Shut“, die der Verein .akut für das Unsichtbare Kino des Österreichischen Filmmuseums im Rahmen von Wien Modern zum Festivalthema Bilder im Kopf zusammengestellt hat. mehr 

Photo: Transit © Tilman Kanitz

Transit

Das Solistenensemble Kaleidoskop hat in Zusammenarbeit mit dem Choreografen Laurent Chétouane und den Komponist*innen Chiyoko Szlavnics, Dmitri Kourliandski und Sebastian Claren das Konzertformat „Transit“ für die Donaueschinger Musiktage 2017 erarbeitet. Bei den Überlegungen im Vorfeld spielte die Frage nach dem Verhältnis zwischen den Performer*innen und ihrem Publikum eine wesentliche Rolle. mehr 

Photo: Excuse My Dust: De Terrae Fine © .akut

Excuse My Dust: de terrae fine

Nebensonnen, Blutregen und bebende Erde: Nachvulkanische Naturzustände – wie könnten diese klingen, wären sie als Partitur gesetzt? In Kooperation mit dem Verein .akut führt das Solistenensemble Kaleidoskop Schuberts spätes Streichquintett in nie gehörter Weise auf – rückwärts und rückwirkend, zwischen und verwoben mit Werken von Mark Andre, Georg Friedrich Haas, Iannis Xenakis und Anton Webern. mehr 

Photo: Dimitri Chostakovitch © www.chostakovitch.org (Ausschnitt)

Wien Modern 29 – Gesamtaufführung der Streichquartette von Schostakowitsch

Optimistische Musik wurde staatlich gefordert, doch in seinen 15 Streichquartetten komponierte Dmitri Schostakowitsch oft das pure Gegenteil davon. Wien Modern präsentiert seine 36 Jahre umspannende, monumentale Auseinandersetzung mit Leben, Tod und „der ewigen Frage – warum und wofür?“ auf durchaus monumentale Weise: 15 Streichquartett-Ensembles sind im Großen Saal des Wiener Konzerthauses verteilt und interpretieren die 15 Werke an einem einzigen Abend. mehr 

Photo: DADADADAAAAA © Adam Berry

DADADADAAAAA – 100 Jahre Solistenensemble Kaleidoskop & Andromeda Mega Express Orchestra

10 x 10 = 100. Das Solistenensemble Kaleidoskop und das Andromeda Mega Express Orchestra – zwei außergewöhnliche Berliner Ensembles internationaler Coleur – werden jeweils 10 Jahre alt. Zufälligerweise wird DADA in diesem Jahr 100 Jahre alt. Folgerichtig werden Kaleidoskop und Andromeda ihr Jubiläum gemeinsam mit inszenierten, langen Konzertnächten in Form einer Dada-Gala im RADIALSYSTEM V feiern, welches 2016 ebenfalls sein 10. Jubiläum feiert. Zufall? Es gibt keine Zufälle. mehr 

Photo: Flyer Unmöglichkeit IV © Büro Bum Bum

Unmöglichkeit IV – Revue

Mit „Unmöglichkeit IV – Revue“ schließt sich der Kreis. In dem ausufernden Konzert im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst wird das Ensemble zum Gegenstand der Betrachtung. Open Space. Auflösung und Wiederkehr. Die Kunst des Musikmachens im Kollektiv. In vier Teilen des Konzerts sind Werke von Xenakis, Haydn, Vivier, Bach, Scelsi, Haas, Monteverdi, Lachenmann, Ockeghem, Gervais, Dufay, Claren, Beethoven und Moe zu hören. mehr 

Photo: Flyer Unmöglichkeit III © Büro Bum Bum

Unmöglichkeit III – Alice

In „Unmöglichkeit III – Alice“ begibt sich der Zuhörer in die Wunderwelt der Sammlung Hoffmann. Das Publikum bewegt sich einzeln durch die Ausstellungsräume, in denen sich Abstraktionsformen von Musik und bildender Kunst gegenüberstehen. Es entwickeln sich Möglichkeiten der Spiegelung in Abstraktion und die Unmöglichkeit des Austausches darüber. Vermeintlich nicht zusammen gehörende abstrakte Kunstwerke und Klänge können in der Fantasie zu einem ganz persönlichen Ganzen zusammengesetzt werden. Dabei verweben sich Klänge von Mark Andres Trio „...zu...“ und zeitlich extrem gedehnte Partikel aus Bachs „Johannes-Passion“. Dieses fein gesponnene Klangnetz wird immer wieder von Energieeruptionen aus dem Boltanski Raum erschüttert, in dem Solowerke Xenakis' zueinander in Dialog gestellt werden. mehr 

Photo: Flyer Unmöglichkeit II © Büro Bum Bum

Unmöglichkeit II – Unbox

In „Unmöglichkeit II – Unbox“ entledigt sich ein Streichquartett seiner ‚Sicht der Dinge‘ und liefert sich mit vier analogen Wiedergabegeräten ein musikalisches Zwiegespräch um Erinnerung, Konfrontation und Interpretation. Mit Werken von Beethoven, Rihm, Sciarrino, Lachenmann, Haas, Claren und Andre wird die Frage nach den Möglichkeiten gestellt, Musik unvoreingenommen hören und spielen zu können. mehr