Zur Zeit im Programm

Kaleidoskop bei KONTRAKLANG

Kaleidoskop ist am 30. Oktober 2019 mit Werken von Ana-Maria Avram und Ernstalbrecht Stiebler zu Gast bei KONTRAKLANG.

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Zur Zeit im Programm

Die Kinder über dem Informationsmeer

Das Internet verführt manch Nutzer*in zur ungefragten und anonymen Äußerung in Bewertungen und Kommentaren. Dieses Phänomen macht auch vor der Musik keinen Halt und verdrängt zunehmend die klassische Konzertkritik. In Thomas Meadowcrofts neuem Werk „Die Kinder über den Informationsmeer“ für Kinderchor und Streichorchester zitiert der Mädchenchor II & III der Sing-Akademie zu Berlin kritische Reaktionen auf klassische Musik aus sozialen Medien und bringt zugleich Erwartungen an eine digitale Zukunft zum Ausdruck. Dem gegenüber stellt das Solistenensemble Kaleidoskop Schönbergs Klassiker „Verklärte Nacht“. Die Tondichtung handelt von einem Paar, das jenseits von gesellschaftlichen Erwartungshaltungen eine unkonventionelle Familie gründen möchte. Abgerundet wird das Programm durch das Acapella-Chorwerk „Memento salutis auctor“ des englischen Renaissance-Komponisten William Byrd.

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Howling Wolf: Kaleidoskop vs D’Est

Im Rahmen von „Howling Wolf: Festival für Film-Musik-Performance“ lädt das Wolf Kino über 8 Wochen im Zeitraum Juni und Juli 2019 Musiker*innen ein, sich mit unterschiedlichsten Formen filmischer Erzählung, vom Stummfilm bis hin zum zeitgenössischen Experimentalfilm, auseinanderzusetzen. Je eine Woche lang werden die Musiker*innen ihren spezifischen Zugang zur Thematik und Emotionalität der Filme erkunden und an einem eigenen musikalisch-performativen Konzept arbeiten. Dabei geht es nicht um die Komposition bzw. Produktion von Musik für Film, sondern darum, zu untersuchen, was mit Musik und Klang in Bezug zu Film möglich ist. Den Prozess, die Auseinandersetzung und Annäherung von Film und Musik, kann das Publikum in öffentlichen Proben ebenso verfolgen, wie sich den abschließenden performativen Aufführungen hingeben. Ausgehend von Chantal Akermans „D’Est“ (Von Osten, B 1993, 107 Min.), einem Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht, wird das Solistenensemble Kaleidoskop seine musikalische Inszenierung entwickeln.

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Nobodaddy is perfect

Odysseus, Bach und die Kunst des Verschwindens. Ein fulminant-dystopischer Musiktheaterabend von Georg Nussbaumer: In Odysseus, dem listenreichen Eroberer Trojas, erkannte die Aufklärung den ersten modernen europäischen Menschen. Das Solistenensemble Kaleidoskop spürt – in Remineszenz an die zerstörte mythische Stadt und den nicht ganz perfekten Helden bei Homer – auf einer Reise am ehemaligen Verlauf der Berliner Mauer heutigen Spuren seiner Irrwege nach und nutzt das an den Rändern der verschwundenen Stadt entstandene Video- und Tonmaterial als Grundlage: Bachs „Kunst der Fuge“ – das kristalline Meisterwerk des Drehens und Wendens des immer gleichen Themas – wird repetiert, gespiegelt und überschrieben und mit Schuberts nach vorne preschenden Erlkönigtriolen ergänzt… Nach dem Guckkastenprinzip ist die Odyssee auf kleine und winzigste Maßstäbe geschrumpft – eine Ruinenlandschaft aus Sanitärkeramik, Archipele aus Waschbecken und Klomuscheln, durchsetzt mit Treibgut-Souvenirs. Das Meer ist verschwunden, Nobodaddy/Odysseus der Abenteuer überdrüssig und Penelope ein abgestandener Vorwand, die hypnotische Kreisbahn zu verlassen…

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Untitled

Dem Stück „Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“ gegenüber stellt Kaleidoskop mit „Untitled“ eine zweite künstlerische Position: In einer experimentellen, intimen Anordnung begegnen sich Yodfat Miron, Bratschistin von Kaleidoskop, und die französische Choreographin Alix Eynaudi, langjähriges Mitglied von Anne Teresa de Keersmaekers Tanzcompagnie Rosas in Brüssel. In einem Duett mit offenem Ausgang erforschen Sie das Zusammenspiel von Körper, Raum, Klang und Denken.

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„Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“

„Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“ spielt mit der unmittelbaren Emotionalität eines Popsongs, Verdis Greatest Hits und einer stotternden Reflexion über die Regression des Hörens. Der titelgebende kritische Text von Theodor W. Adorno ist Ausgangspunkt für einen diskursiven Abend der Musikerinnen und Performerinnen des Solistenensemble Kaleidoskop mit dem Theaterkollektiv copy & waste, namentlich Silke Bauer, der für Opern-, Theater-, Festival- und Filmproduktionen gefragten Bühnenbildnerin, und dem Mitgründer und Regisseur der Künstlergruppe Steffen Klewar.

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Hayan Nabi ~ 하얀 나비

Neujahrskonzert im Koreanischen Kulturzentrum mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, Minhee Park & Hong Yoo.

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Prinzip Hoffnung II: Desperate Hope

„Der Tod ist eine Blume“, so der Titel von Matthias Kadars Vertonungen von Gedichten Paul Celans. Zwischen den Antipoden der lyrischen Welt von Celan, zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Lebens- und Todessehnsucht, taumelt auch der Wanderer der Schubertschen „Winterreise“. Das Lied vom Leiermann besiegelt hoffnungslos melancholisch das Ende der Wanderung. David Cavelius hat Lieder des Zyklus‘ für 16 Männerstimmen und 5 Streicher bearbeitet. Das Konzert mit dem Vocalconsort Berlin und dem Solistenensemble Kaleidoskop findet im Rahmen der Reihe „Prinzip Hoffnung“ zum 15-jährigen Bestehen des Vocalconsort Berlin statt.

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LORTZ

Eine Performance von Georg Nussbaumer mit Sarah Maria Sun und Solistenensemble Kaleidoskop zur Eröffnung des BAM – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater.

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SERGE

“Das Musiktheater „SERGE“ von Luigi De Angelis und dem Solistenensemble Kaleidoskop ist inspiriert vom visionären russischen Kunstimpresario Sergei Diaghilev, Gründer der legendären Ballets Russes, der Anfang des 20. Jahrhunderts die Musik- und Tanzwelt revolutionierte. In „SERGE“ verbinden sich Musik und Bewegung, Gesten und Mimik als gleichberechtigte Ausdruckselemente zu einer interdisziplinären Komposition. Ausgehend von ikonischen Werken der Ballets Russes, darunter Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“, Ravels „Daphnis et Chloé“ und Saties „Parade“, entspinnt sich eine eigene ‚Choreographie der Verführung’.

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