Kollaboration mit Isabel Lewis & Dirk Bell

Im August 2021 startet das Solistenensemble eine neue Kollaboration mit zwei außergewöhnlichen Künstler*innen: Die Künstlerin und Choreografin Isabel Lewis und der Künstler Dirk Bell haben Mitglieder von Kaleidoskop und den Komponisten Ethan Braun zu einem Workshop in ihr gemeinsames Künstler*innenhaus in der Uckermark eingeladen. Mit allen Sinnen begeben sich Kaleidoskop auf eine gemeinsame künstlerische Suche. […]

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Wunderkammerkonzert

Im Rahmen des vom Literaturhaus Berlin veranstalteten »Festivals der Kooperationen mit Alexander Kluge & friends« tauschten sich über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten insgesamt 15 Beteiligte (8 Komponist*innen – davon 6 Kompositionsstudierende der UdK – sowie 6 Musiker*innen des Solistenensembles Kaleidsokop und ein Regisseur) darüber aus, wie eine musikerfindende Kooperation funktionieren kann, die […]

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Zygmunt Krauze: Aus aller Welt Stammende

Schicht und Schicht, Etage um Etage erfüllt das Solistenensemble Kaleidoskop bei rbb Kultur KUNST im BAU das Haus des Rundfunks am 12. September 2021 mit Musik. Seit seiner Gründung 2006 sucht Kaleidoskop nach neuen und innovativen Formen eines komponierten Theaters und schafft einzigartige performative Konzert-Erfahrungen. Für diese Vorstellungen widmet sich Kaleidoskop einem besonders außergewöhnlichen und […]

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A Ballet of Slug and Shell (360° Video)

„A Ballet of Slug and Shell“ ist die erste gemeinsame Arbeit des Solistenensemble Kaleidoskop mit dem Künstler Black Cracker. In dieser Musik-Performance begeben sich Black Cracker und Kaleidoskop auf die Suche nach ästhetischen Perspektiven auf Hierarchie, struktureller Unterdrückung und Diskriminierung – und befragen sich damit gegenseitig zur eigenen künstlerischen Herkunft und zu eigenen Traditionen. Die 360°-Video-Fassung wird ab dem 15. Juli 2021 kostenlos hier auf kaleidoskopmusik.de online abrufbar sein.

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The Seventy Deadly Sins

„The Seventy Deadly Sins“ ist ein Spiel zwischen Sinn, Sünde, Sinnen und Sinnlichkeit, eine Musik-Performance als wilder Ritt aus kleinsten Kompositionen und großen Formen, kulturellen Referenzen, Zitaten, Bildern, Outfits und Gesten. Das Solistenensemble Kaleidoskop verbündet sich erstmals mit dem Künstler und Regisseur Ariel Efraim Ashbel und zeigt sich für diese Uraufführung von einer besonders verspielten Seite. „The Seventy Deadly Sins“ ist vom 6. bis 8. August im radialsystem Berlin zu sehen.

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PREVIEW: Sinéad & James

Das Solistenensemble Kaleidoskop gibt Mitte März per Livestream aus dem radialsystem einen Einblick in die Probenarbeit zum Konzert „Sinéad & James“. Moderiert von Thomas Mahmoud spielen die Künstler*innen Ausschnitte aus Sinéad O’Connors ikonischem Album „I Do Not Want What I Haven’t Got“ und James Dillons „Introitus“ für 12 Streicher*innen, 8 Lautsprecher und Elektronik.

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SCHRUMPF! Kaleidoskop

Kommt mit, wir gehen in eine Probe! Das Solistenensemble Kaleidoskop gestattet uns einen interaktiven, unmittelbaren Einblick in die spannenden letzten Stunden vor dem Livestream ihres neuen Stücks „Abschied“. Zusammen mit euch werden sie sich aufwärmen (bitte mitmachen!), Musik proben und an der Choreographie feilen (vielleicht habt ihr da Vorschläge?). Ihr könnt euch alles ganz genau angucken, von der Lichttechnik über das Tonpult bis hin zu den Kostümen und Instrumenten (Fragen fragen? – ausdrücklich erwünscht). Wir freuen uns auf euch! (Empfohlen ab 6 Jahren.)

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Zur Zeit im Programm

Abschied

Das Musiktheater „Abschied“ widmet sich dem ungewissen Moment nach einem Ende. Gemeinsam mit Musiker*innen des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover erkundet das Solistenensemble Kaleidoskop die unbestimmte Zeitlichkeit danach; eine Phase des Übergangs, in welcher Stagnation und Transformationsprozess gleichzeitig wirken. Ausgangspunkt ist der letzte Satz „Adagio. Sehr langsam und noch zurückhaltend“ aus Gustav Mahlers „9. Sinfonie“. Durch eine Neukomposition erweitert und in kleiner Besetzung gespielt wird das Orchesterwerk performativ, klanglich und räumlich adaptiert. Durch diese Aneignung wird das vielschichtige Potential hinter dem romantischen Pathos der Sinfonie spürbar. Das Solistenensemble Kaleidoskop schafft damit erneut Musiktheater, das Hörgewohnheiten verschiebt und die Körperlichkeit der Musik sowie der Musikmachenden selbst in den Mittelpunkt stellt.

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Witold/Nico/Jaws

Witold Lutosławskis komplexes und formsuchendes „Preludes and Fugue“ (1972) und Nicos „Desertshore“ (1970), ein Zyklus amorpher Songs voller Todessehnsucht, gemeinsam interpretiert mit der Künstlerin und Sängerin ANIKA. Was passiert, wenn man ästhetisch so unterschiedliche Werke aus verschiedenen Kulturproduktionen nebeneinanderstellt? Anhand des filmtheoretischen Begriffs der Suture, dem ‚Zusammennähen‘ von vermeintlich unpassenden Materialien, richtet das Solistenensemble Kaleidoskop den Blick auf ungeahnte Verbindungsstellen zwischen den Werken und Genres.

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Pixelsinfonie

Ein Mensch und die Musik. Alleine, an einem Tisch, in den eigenen vier Wänden und getrennt von der Außenwelt komponierte Ludwig van Beethoven seine „6. Sinfonie“, die „Pastorale“. Mit den Klängen seiner Komposition holte er die Natur, das Außen – in Form von Wasser, Wetter, Tieren und Pflanzen – nach Hause, in die von ihm imaginierte klangliche Gefühlswelt. Sein Werk war im frühen 19. Jahrhundert ein revolutionärer Akt und hat nun im Frühjahr 2020 eine erschreckende und unerwartete Aktualität bekommen: Die Corona-Pandemie erfordert weltweit einen Rückzug ins Private. Das Virus erzwingt eine wochen- und monatelange Begegnung mit sich selbst. Und plötzlich gewinnt die Vorstellungskraft einer Welt, die irgendwo da draußen liegt, an enormer Bedeutung. Der Komponist Michael Rauter nutzt die „Pastorale“ für einen Einblick in das isolierte Leben. Und was könnte aktuell eine in seine kleinsten Einzelteile zergliederte Gesellschaft besser repräsentieren als der Klangkörper Orchester? Jede*r Musiker*in spielt einzeln. Jedes Instrument erklingt allein. Und wenn sich das Orchester irgendwann begegnet, zusammensetzt und erklingt, entsteht ein gemeinsames, großes Bild, durch das die Sehnsucht und die Kraft einer Gesellschaft in der Krise spürbar wird.

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