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    Bach / Passion / Johannes (Photo: © Thomas Aurin)
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BACH / PASSION / JOHANNES

Gemeinsam mit dem Solistenensemble Kaleidoskop präsentiert Laurent Chétouane eine bearbeitete Version der Bach’schen Johannespassion mit vier Tänzer*innen, einer Sängerin und sieben Musiker*innen, die gemeinsam singend durch die Passion wandern.

Im künstlerischen Kosmos des französischen Choreografen Laurent Chétouane treffen Körper und Philosophie aufeinander wie Elemente in einem osmotischen Prozess. Als Zuschauer kann man der gegenseitigen Durchdringung förmlich zusehen, die in einer verstörend schönen Formensprache ihren offenen Ausgang findet. In seiner Zusammensein-Trilogie, deren erste beide Teile M!M und 15 VARIATIONEN ÜBER DAS OFFENE zuletzt auf Kampnagel zu sehen waren, begann Chétouane seine Forschung über das ‚Offene‘. Für den dritten, abschließenden Teil BACH/PASSION/JOHANNES setzt er diese Forschung fort und verortet sie ausgerechnet im Herzen des Christentums. Der Beobachtung folgend, dass sich in Zeiten einer rasanten Globalisierung Positionen des Eigenen und des Fremden wieder zunehmend radikalisieren, hinterfragt der Choreograf das Christentum nach Spuren der Toleranz, der Öffnung und Pluralität als Ursprung und Quelle freier und kritischer Gedanken.

Choreografie: Laurent Chétouane und die Tänzer*innen
Mit: Lisa Densem, Emmanuelle Bernard, Lotte Dibbern, Timoti Fregni, Clara Gervais, Senem Gökce Ogultekin, Nari Hong, Tilman Kanitz, Tammin Julian Lee, Ildiko Ludwig, Nitsan Margaliot, Mikael Marklund, Yumi Onda, Michael Rauter, Beltane Ruiz, Mari Sawada und Sigal Zouk
Bearbeitung des Originals: Solistenensemble Kaleidoskop
Mitarbeit Choreografie: Leonie Rodrian
Raum: Laurent Chétouane, Matthias Nebel
Kostüm: Sophie Reble
Licht: Stefan Riccius
Ton: Johann Günther
Dramaturgie: Leonie Otto
Körper Coaching: Patricia Brülhart
Assistenz Kostüm: Lydia Sonderegger
Hospitanz / Tourassistenz: Lisa Blöchle
Produktion: Christine Kammer, Hendrik Unger

Eine Produktion der Johannespassion GbR in Zusammenarbeit mit Solistenensemble Kaleidoskop in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, Kaaitheater Brüssel, Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis (FR), Tanzquartier Wien, Maillon – Théâtre de Strasbourg / Scène européene TAP – Théâtre Auditorium de Poitiers, Tanzhaus NRW, HAU Hebbel am Ufer Berlin, Metz en Scène, House on Fire mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union.

Gefördert durch die Basisförderung Berlin / Der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und vom Fonds Darstellende Künste e.V. / 3-jährige Konzeptionsförderung aus Mitteln des Bundes.

Mit Unterstützung der Rudolf Augstein Stiftung sowie Dock11/Eden***** Berlin.